Donnerstag, 19. April 2012 Konzert
Erste Geige

Trio Lepschi & Literatur

Beginn: 19:30
ALTES DEPOT
LESUNG: STEFAN SLUPETZKY Von 1981 bis 1990 studierte Slupetzky an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Parallel dazu betätigte er sich auch als Saxophonist in verschiedenen Jazzbands und als Schauspieler. Nach Beendigung des Studiums unterrichtete er ein Jahr Kunst- und Werkerziehung an einem Wiener Gymnasium. Seit 1991 arbeitet er als freischaffender Autor und Illustrator in Wien. Seit 2005 dramatisiert er Romane und Novellen österreichischer Klassiker (u. a. Stefan Zweig und Arthur Schnitzler) für die Festspiele Reichenau. 2005 bekam er für seinen Roman „Der Fall des Lemming“ den Friedrich-Glauser-Preis verliehen, 2006 für „Lemmings Himmelfahrt“ den Burgdorfer Krimipreis. 2007 wurde „Das Schweigen des Lemming“ von den Wienern zu einem ihrer hundert Lieblingsbücher gewählt. Ende Juni 2009 erhielt Slupetzky für seine Lemming-Romane den Radio Bremen Krimipreis zugesprochen, den er am 16. September 2009 im Rahmen des Bremer Krimifestivals PrimeTimeCrimeTime erhielt. Von 2006 bis 2009 betreute er - auf Radio Wien - die literarische Ecke von Willi Resetarits' sonntäglicher Radiosendung "Trost und Rat". 2010 wurde Slupetzky sowohl für den Friedrich-Glauser-Preis als auch für den erstmals ausgelobten Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien nominiert. Musik: TRIO LEPSCHI Stefan Slupetzky (Texte, Gesang, Säge), Martin Zrost (Komposition, Arrangement, Gesang, Gitarre, Klarinetten), Tomas Slupetzky (Komposition, Gesang, Gitarre): Keiner dieser drei kann alles, aber alle können eines: aus Musik und Texten einen raffinierten Cocktail komponieren, der gleichermaßen rührt und schüttelt. Weil der Ernst nämlich daheim bleibt, während die Marie sich einen Karl macht: Sie geht auf Lepschi. Kennen tun sich Zrost und die Slupetzkys ja schon dreißig Jahre lang, und musiziert haben sie schon damals miteinander. Dann sind sie getrennte Wege gegangen, Wege, die sie in die Gastronomie, in die Schriftstellerei, die gewerbliche Tonkunst, die bildende Kunst, ins Psychosoziale und – nicht zuletzt – in multiple Vaterschaften geführt haben. Jetzt sind sie reif, um den Witz und den Rotz, die Derbheit, die Sanftheit und Melancholie dreier Leben in Wien zu besingen.